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Bildquelle: United Breaks Guitars (http://www.youtube.com/watch?v=5YGc4zOqozo)

 

Wenn Sie auf Wikipedia nach dem Begriff „Social Media“ suchen, finden Sie folgenden Eintrag:

Soziale Medien bezeichnen digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.

Mir gefällt diese Beschreibung, weil hier deutlich wird, dass Soziale Medien zunächst nichts anders sind, als „Werkzeuge“ für unsere Gedanken, Meinungen und Ideen. Ob Menschen positiv oder negativ über Sie oder Ihr Unternehmen sprechen, hängt davon ab, wie Sie sich nach außen und nach innen darstellen.

 Jeder Gedanke, den Sie äußern, wird bewertet, jede Entscheidung gedeutet. Im schlimmsten Fall anders, als Sie es sich vorstellen.

Da unsere Gesellschaft zunehmend digital wird und sich damit zwangsläufig auch unsere Art zu kommunizieren verändert, wird es für Sie immer wichtiger, digitale Medien zu verstehen und für sich nutzen zu können. Selbst wenn Sie nicht in Sozialen Medien aktiv sind, kann es nämlich passieren, dass Menschen auf Plattformen wie Facebook oder Twitter über Sie oder Ihr Unternehmen sprechen. Die Tatsache, dass Sie dann nicht dabei sind, um Inhalte zu korrigieren, macht es für Sie nicht einfacher.

Leider gibt es keinen goldenen Weg, der Ihnen schnellen Erfolg garantiert. Aber es gibt einige Aspekte, die Sie im Hinterkopf behalten sollten, wenn Sie den „Schattenseiten“ von Social Media aus dem Weg gehen wollen:

Geben Sie eine klare Strategie vor

Social Media ist wie ein Fenster in Ihr Unternehmen. Im Management ist es Ihre Aufgabe zu bestimmen, welcher Anblick dem Betrachter geboten werden soll. Je klarer Ihre Vorgaben sind, umso einfacher ist die Umsetzung.

Lernen Sie zuzuhören

Überlegen Sie sich nicht nur, welche Inhalte Sie gerne vermitteln wollen, sondern vielmehr was Ihre Zielgruppe bewegt und interessiert. Im Gegensatz zu anderen Medienformen ist das Zuhören in Sozialen Medien durch Monitoring-Tools sehr einfach. So lernen Sie Ihre Zielgruppe besser kennen und können schon im Vorfeld „negative Strömungen“ wahrnehmen und handeln.

Kommunikation ohne Ziel ist Gelaber

Social Media ist nicht umsonst: man benötigt Zeit, Geld und Ressourcen. Machen Sie sich daher klar, was Sie mit Ihrem Social Media Engagement erreichen wollen, bevor Sie frustriert abbrechen. Denken Sie aber auch daran, dass Ihre Ziele realistisch bleiben. Nachhaltige Kommunikation benötigt Zeit.

Social Media-Kommunikation benötigt Regeln

„Entschuldigung, ich dachte, dass es okay ist, wenn ich unsere Gehaltstabellen auf facebook teile.“ – Solche „Erlebnisse“ können Sie verhindern, wenn Sie klare Richtlinien vorgeben, wie Soziale Medien genutzt werden sollen. Ein allgemeines Social Media-Verbot ist im Zeitalter von mobilem Internet mit Tablets und Smartphones nicht zu empfehlen. Unternehmen, die den Umgang mit Sozialen Medien komplett verbieten, bewegen sich fernab der Lebensrealität einer Vielzahl ihrer Mitarbeiter. Dadurch kann Frust entstehen. Überlegen Sie stattdessen, wie Sie Ihre Mitarbeiter sinnvoll einbinden können.

Vergessen Sie nicht, dass Sie mit Menschen sprechen

Es mag durchaus sinnvoll sein, dass Ihre Kunden mit einer bestimmten Nummer in Ihrem CRM-System hinterlegt sind. In der digitalen Kommunikation gelten jedoch die gleichen Regeln, wie im echten Leben. Behandeln Sie Menschen in jeder Situation wertschätzend und respektvoll und nicht wie eine „Nummer“.

Bleiben Sie ehrlich und authentisch

Menschen haben durch das Internet Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen. Unternehmen und Marken werden zunehmend transparent. Lügen und Übertreibungen lassen sich schnell und einfach aufdecken und der „Shitstorm“ ist vorprogrammiert. Sehr schnell kann das gute Image, das man sich über Jahre aufgebaut hat, innerhalb von wenigen Sekunden vollkommen zerstört werden. Gerade in der digitalen Kommunikation gilt: „ehrlich währt am längsten“.

Social Media fängt in der echten Welt an

Wenn Sie eine Airline betreiben und wissen, dass Ihre Mitarbeiter Gep.ckstücke wie Gitarren bisweilen etwas ruppiger verladen, unternehmen Sie etwas dagegen! Gleiches gilt, wenn Sie als Tierfutter-Produzent glauben, dass das Sponsoring von Bärenkämpfen eine gute Investition Ihres Marketingbudgets sein könnte. Kurz: machen Sie Ihren Job vernünftig. Die „digitale Realität“ holt Sie schneller ein, als Sie vermuten. Menschen wissen über die Möglichkeiten von Social Media und nutzen diese Kanäle, um Sie mit Missständen zu konfrontieren. In einer solchen Situation erwartet man von Ihnen, dass sie Fehler eingestehen, sich entschuldigen und Ihr Verhalten sichtbar verändern. Schuldzuweisungen oder Ausreden sind hier fehl am Platz.

Beherrschen Sie die Technik, nicht umgekehrt

Die "Always-On" Mentalität digitaler Medien lädt dazu ein, Sie jederzeit und sofort anzusprechen.Das funktioniert allerdings nur dann gut, wenn Sie sonst nichts weiter zu tun haben. Zeigen Sie Ihrem Team daher transparent auf, dass es noch andere Aufgaben gibt, die Ihre Zeit und Aufmerksamkeit erfordern. Sie geraten sonst sehr schnell in eine passive Rolle, in der Sie ausschließlich reagieren, statt aktiv notwendige Impulse zu setzen. Ihre Produktivität und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken.

Fazit:

„Wo Licht ist, da gibt es auch Schatten“ oder „wo Menschen miteinander kommunizieren, da kann auch mal etwas schief laufen“. Eine gute Strategie und Planung hilft auch in Sozialen Medien dabei, Fehler zu vermeiden. Sollte dennoch etwas passieren, ist der gesunde Menschenverstand oft das beste Werkzeug zur Lösung.


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Bildquelle: http://pedroeboli.blogspot.de/2011/03/hipster-jogging.html

 

Ich habe gerade im Wettbericht erfahren, dass das Thermometer morgen noch einmal die 20 Grad Marke knacken soll. – Ich freue mich drauf, denn es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis draußen die ersten Schneeflocken fallen...

So stetig sich die Natur verändert, verändert sich auch unsere Gesellschaft.

Gab es einmal Zeiten, in denen Arbeitnehmer sich nach Jahren der Betriebszugehörigkeit in ihren Ruhestand zurückzogen, zählen inzwischen „Flexibilität“ und „Mobilität“. Die Welt wächst immer stärker zu einem "Globale Dorf" zusammen. Internationale Projektteams sind keine Seltenheit mehr. Zeitarbeit und Jobnomadentum prägen das Bild der heutigen Arbeitswelt.

Führungskräfte sind auf diesen schnellen Wandel häufig nicht ausreichend vorbereitet worden und reagieren dadurch überfordert.

Oft befinden sie sich in der schwierigen Situation, die Bedürfnisse und Anforderungen der "Digital Natives" und die vorheriger Generationen gleichermaßen befriedigen zu müssen. Während Digital Natives mit neuen Medien aufwachsen und diese selbstverständlich nutzen, um zu kommunizieren oder sich zu informieren, haben gerade ältere Mitarbeiter hier Berührungsängste. Es gibt allerdings auch Führungskräfte, die sich den Möglichkeiten neuer Kommunikationsmedien verschließen. Ignoranz, Zeitmangel, Angst vor Kontrollverlust - die Gründe sind vielfältig.

Es wird deutlich, dass hier ein gewisses Konfliktpotential besteht: die jungen Aufstrebenden auf der einen Seite, die Etablierten und Erfahrenen auf der anderen.

Selbstverständlich ist nicht alles schlecht, was sich über Jahre hinweg bewährt hat und ein persönliches Gespräch klärt normalerweise mehr Missverständnisse als jede noch so gut geschriebene E-Mail. Dennoch, wer keinen Zugang zu nachfolgenden Generationen findet, kann diese nicht führen. Kommunikationskompetenz wird eine zunehmend wichtigere Eigenschaft erfolgreicher Führungskräfte.

Die Kunst, sich an äußere Umstände anpassen zu können, war schon immer eine überlebensnotwendige Fähigkeit. Dies betrifft nicht nur die Natur sondern auch Führungskonzepte. Wer sein Unternehmen daher zukunftsfähig gestalten will, muss bereit sein, sich auf Neues einzulassen.

5-Hinweise an Führungskräfte im Umgang mit Digital Natives:

  1. Verständnis steht vor Technik

    

Wer von heute auf morgen damit beginnt, seine Kommunikation zu digitalisieren, um Digital Natives zu erreichen, wird damit nicht erfolgreich. Technik ist dazu da, unsere Kommunikation zu unterstützen, nicht um sie zu ersetzen. Setzen Sie neue Medien gezielt dort ein, wo es Sinn macht. So hilft es einem Mitarbeiter, der unsicher ist und Ihr Feedback benötigt, oftmals sehr, wenn Sie ihm über einen Chat oder eine SMS kurz mitteilen, wie Sie über seine Arbeit denken. Ein "Sehr gut, die Idee bitte weiter entwickeln!" oder "Bitte erst Rücksprache mit Herrn Müller führen." kostet Sie wenig Zeit, kann ihrem Mitarbeiter aber mehr Sicherheit in seinem Tun vermitteln.


  2. Klare Rahmenbedingungen sind erforderlich

    Für viele Digital Natives ist Arbeit keine Pflicht mehr, sondern eine Art der Selbstverwirklichung. Dementsprechend verändern sich auch ihre Wertvorstellungen. Flexible Arbeitszeiten, Ortsunabhängiges Arbeiten und die Möglichkeit auch einmal "Zeit für etwas Privates" zu haben, stehen für Viele noch vor dem Einkommen (Vgl. Parment, Anders: Die Generation Y - Mitarbeiter der Zukunft). Wer diese Freiräume erhält, benötigt allerdings klare Spielregeln: Was wird erwartet? Welche Aufgaben müssen bis wann erwartet werden? Welche Konsequenzen sind bei Nichteinhaltung zu erwarten? Antworten auf Fragen wie diese müssen Führungskräfte klar festlegen.


  3. Ziele individuell bestimmen

    Dass eine klare Zieldefinition nicht nur hilfreich, sondern unbedingt erforderlich ist, wissen Sie. Aber: jede Generation spricht ihre eigene Sprache. Es reicht also nicht aus, eine allgemein Formulierung zu wählen und diese nach dem "Gießkannen-Prinzip zu verteilen. Versuchen Sie sich in Ihren Mitarbeiter zu versetzen: Welche Worte wähle ich am besten? Wie viele Details benötigt die Person? Um sicherzugehen, dass Ihr Mitarbeiter Sie verstanden hat, gleichen Sie untereinander ab, was die Ziele einer bestimmten Aufgabe/eines Projekts sind.


  4. Man muss nicht immer erreichbar sein

    Eine "Always-On" Mentalität lädt dazu ein, Sie jederzeit und sofort anzusprechen. Das funktioniert allerdings nur dann gut, wenn Sie sonst nichts weiter zu tun haben. Zeigen Sie Ihrem Team daher transparent auf, dass es noch andere Aufgaben gibt, die Ihre Zeit und Aufmerksamkeit erfordern. Sie geraten sonst sehr schnell in eine passive Rolle, in der Sie ausschließlich reagieren, statt aktiv notwendige Impulse zu setzen.


  5. Entwickeln Sie sich zum Mentor

    Jüngere Generationen fordern mehr Selbstständigkeit ein und sind bereit dies mit einem extrem hohen Maß an Arbeitsbereitschaft zurückzuzahlen. Vertrauen Sie ihren Mitarbeitern, dass diese Aufgaben und ganze Aufgabenbereiche selbstständig übernehmen, nachdem Sie die Richtung vorgegeben haben. Nutzen Sie die Freiräume, die sich dadurch ergeben, Ihren Mitarbeitern als Wegbegleiter zur Seite zu stehen und ihnen in schwierigen Fragestellungen zu helfen.

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